Psychografie-Wissen: Ihr Kompass für den Umgang mit anderen Menschen

Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind,
andere gibt’s nicht.
— Konrad Adenauer

Hin und wieder tut Orientierung not

Da ist der Kollege, der so dermaßen anders tickt. Die Mutter, deren Reaktionen und Umgang mit ihrem Kind wir überhaupt nicht nachvollziehen können. Oder der Partner, der ein und dieselbe Situation anscheinend vollkommen anders erlebt und dann so unverständlich reagiert.

Missverständnisse sind nahezu vorprogrammiert und mit ihnen Vorwürfe, schlechte Laune, Streit. Menschenkenntnis bzw. die Psychografie ist daher wie ein Kompass: Aus Missverständnissen werden Verständnisse. Auch wenn manches weiterhin nervt. Verstehen und einordnen können ist ein wesentlicher Schritt in Richtung gegenseitiger Respekt.

Jeder ist einzigartig 

Und trotzdem sind wir uns in vielen Belangen sehr ähnlich. Hier kommt die Psychografie ins Spiel: Es ist eine Orientierungshilfe beim Erkennen der unterschiedlichen Persönlichkeitstypen. Mit diesem Wissen können wir uns wesentlich besser auf andere einstellen und deren inneren Film nachvollziehen.

Kurz: Es gibt eine Orientierung warum jemand in ein und derselben Situation so dermaßen anders reagiert als wir es tun. Weshalb zwei Leute konkurrieren und sich vortrefflich in die Wolle kriegen. Weshalb andere sich so gut verstehen. Und was begnadete Führungskräfte und Lehrer anders machen.

Psychografisches Wissen ...

  • erleichtert und unterstützt die Kommunikation, egal ob in der Führung von Mitarbeitern, in der Partnerschaft oder mit Kindern.
  • schafft Verständnis für andere Perspektiven. Auch wenn wir das nicht gut finden (müssen), entlastet das manchmal sehr.
  • verabschiedet das dringende Bedürfnis, anderen unsere Ratschläge aufdrängen zu wollen.
  • öffnet den Blick und regt das eigene Hinterfragen an, das die Grundlage für Entwicklung ist.

Die Lebensbereiche Denken, Handeln und Fühlen haben ihre Entsprechungen in den Persönlichkeitstypen. Natürlich denken, handeln und fühlen wir alle. Aber wenn es uns schlecht geht oder wir im Problem stecken, dann werden wir alle uns mehr oder minder auf einen Bereich konzentrieren.

Manche denken immer angestrengter nach, um das Problem zu lösen. Die nächsten machen, tun, handeln stets mehr und wieder andere drohen im Gefühl regelrecht zu versinken.

Mein psychografisches Schatzkästchen 

In den nächsten Blogbeiträgen erfahren Sie mehr zu den verschiedenen Typen und das garantiert jenseits von irgendwelchen Schubladendenken.