In 7 Schritten zum effektiven Selbstbranding

Was möchten Sie von sich zeigen? Was preisgeben? Kurzum: In welcher „Schublade“ fühlen Sie sich gut aufgehoben? Zeigen Sie Ihr Profil und vertreten Sie ruhig eine klare Linie, die zu Ihnen passt.  

Hier stelle ich ein paar nützliche Impulse vor, die zu einem starken Selbstbranding führen. 

Frau am Schreibtisch mit Laptop Selbstbranding

1. Die Basis des Selbstbrandings: Erkennen Sie Ihre Stärken 

Wie gut sind die meisten von uns darin, Unzulänglichkeiten und Schwächen zu sehen und darüber zu sprechen. Wir sind sozusagen Experten für den Mangel. Aber ist es sinnvoll, uns auch so zu zeigen? Werden Sie für Ihr Selbstbranding zum Experten für Ihre Stärken.  Was macht sie anders? Was wofür stehen Sie? Was können Sie besonders gut? Im ersten Schritt ist es wichtig, den Stärken auf die Spur zu kommen. Dafür gibt es eine einfache Faustformel: Überlegen Sie was sie wirklich gerne tun. In der Regel ist es das worin sie auch gut sind-worin Sie stark sind. Und damit die Basis für Ihr Selbstbranding. 

Es gibt verschiedene Ebenen von Stärken. Diese können entweder darin bestehen. etwas besonders gut herzustellen oder reparieren zu können. Sie können genauso gut darin bestehen, Dinge reibungslos und zuverlässig zu organisieren. Kommunikation ist eine Stärke, künstlerische Stärken zwischenmenschliche Stärken, mathematisch naturwissenschaftliche Stärken, Genauigkeit, Kreativität, Empathie und Gefühl. Sie sind darin gut beispielsweise Familienfeiern zu organisieren und eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen? 

Notieren Sie sich das. Wenn sie ein visueller Typ sind, dann machen Sie sich eine ungeordnete Mindmap. Als Kern-Wort schreiben Sie in die Mitte: meine Stärken. Erarbeiten Sie sich ihr Stärken-Profil. Dabei ist es wichtig auch jenseits des Beruflichen auf all das zu achten, was sie im privaten Bereich gut und gerne tun. Listen Sie auf, welche Stärken Sie gerne nutzen, welche Sie ausbauen wollen, was Ihnen besonders Freude bereitet. 

2. Machen Sie sich Ihre Kompetenz und Leistungen klar 

Um Ihr Profil zu schärfen und ein kompetentes Selbstbranding in die Hand zu nehmen, sollten Sie darüber im Klaren sein, welche Kompetenzen und konkrete Leistungen vorliegen. Welche Abschlüsse haben Sie? Welche Berufserfahrungen? Welches Knowhow haben Sie in ehrenamtlichen oder privaten Zusammenhängen gesammelt? Meine Klienten wird oft erst im Coaching bei der Erstellung einer entsprechenden Liste klar, was für ein Erfahrungsreichtum sie eigentlich im Gepäck haben. Kompetenzen und Leistungen darzustellen und das eigene Licht nicht unter den Scheffel zu stellen, ist ein wesentlicher Bestandteil nicht nur für das Selbstbranding nach außen, sondern auch für das innere klare Bild von sich. Tauschen Sie sich auch mit ihrem Partner oder Freunden aus: In welchen Bereich liegen Ihre konkreten Kompetenzen und welche Leistungen haben Sie erbracht? Häufig ist es nämlich so, dass Kompetenzen gar nicht als solche wahrgenommen (weil als selbstverständlich erachtet) werden. 

3. Stecken Sie Ihre persönlichen Rahmenbedingungen für Ihr Selbstbranding fest 

Für ein klares Selbstbranding brauchen Sie Rahmenbedingungen. In diesen Schritt geht es deshalb darum, dass Sie sich klarmachen, unter welchen Rahmenbedingungen sie arbeiten möchten. Dazu gehören Faktoren wie der zeitliche Rahmen (Work-Life-Balance), Art der Tätigkeit (Job als Angestellte, ehrenamtliche Tätigkeit, familiäre Arbeit, Weiterbildung), Ort (Entfernung, Atmosphäre, Büro oder draußen), welches Umfeld (Kollegen, Netzwerke), Werte und Ihre Ansprüche an Ihr tägliches Umfeld. Auch hier kann es Ihnen vielleicht helfen, eine Mindmap zu erstellen mit den entsprechenden Haupt-Themen, etwa so wie hier:

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4. Netzwerke sind für ein erfolgreiches Selbstbranding Gold wert. 

Machen Sie sich klar, in welchen Netzwerken sie sich bewegen. Da gibt es neben dem familiären Umfeld wahrscheinlich einen gewissen einen Freundes- bzw. Bekanntenkreis, berufliche Netzwerke, Interessensgruppen, örtliche Gemeinschaften vom Chor bis zur Elternvertretung in der Schule und viele mehr. Überlegen Sie, wie sie sich in der Regel einbringen und wie sie sich einbringen möchten. Was gelingt Ihnen besonders gut in diesem Zusammenhang? Behalten Sie unbedingt das bei, was Ihnen Freude macht und Ihnen gut von der Hand geht. Überlegen Sie mit welchen Anforderungen, Herausforderungen oder auch Konflikten Sie immer wieder konfrontiert werden. Welche Hebel setzen Sie an, um sich das Leben mit und in Ihren Netzwerken fruchtbar zu gestalten?

Erfolg zieht an. Umgeben sie sich mit Leuten, die vielleicht an der ein oder anderen Stelle schon das erreicht haben, was sie erst erreichen wollen. Seien Sie offen für Neues. Lernen Sie und achten Sie auf Gefühle wie Neid oder Ressentiments. Die haben in der Regel einen Resonanzboden im Inneren und mehr mit Ihnen zu tun, als Ihnen vielleicht bewusst ist. Übernehmen Sie Gutes, verbessern Sie es und entwickeln sie ihre eigenen Themen. All das trägt dazu bei, dass sie ihr eigenes Profil schärfen und Ihr Selbstbranding forcieren- auch und gerade in Ihren Netzwerken.

5. Erfolg beginnt im Kopf – auch beim Selbstbranding 

Setzen Sie sich klare Ziele. Indem sie wissen, wohin sie wollen und welche Zwischenschritte dazu notwendig sind, haben sie ihre Marschroute zum effektiven Selbstbranding schon einmal durchdacht. Das heißt nicht, dass sie inflexibel oder starr werden sollen. Trotzdem gilt: Wer das Ziel kennt wird den Weg auch finden. Visualisieren Sie regelmäßig Ihr Ziel und Ihre Erfolge. Spüren Sie immer wieder in sich hinein. Wo und wie leben Sie Ihre Stärken? Tun Sie das täglich und zwar mit Fokus auf das Erreichte und das, was ihnen gelungen ist. Erkennen Sie was Sie zu geben haben. Und seien Sie eine Gebende, kein Wollende. Je konkreter Sie sich klarmachen, was Sie ausmacht und was Ihnen gelingt, desto mehr liegt der Fokus Ihrer Gedanken auf der Erfolgsseite. Und damit ist Ihr Selbstbranding auch von Erfolg geprägt. 

6. Kennen Sie Ihren Wert – und fordern Sie ihn ein 

Ganz zum Schluss vielleicht der wichtigste Tipp: Verkaufen Sie sich niemals unter Wert! Den Preis den sie für ihre Leistung aufrufen, wird niemand anderes von sich aus überbieten.

7. Arbeiten Sie im Team

Als professioneller Selbstmarketing Coach helfe ich Ihnen dabei, individuelle Strategien zu entwicklen. Hier erfahren Sie mehr: Selbstmarketing.